Umweltschutz in Hellabrunn

Nicht nur Tiere aus fernen Ländern liegen dem Tierpark Hellabrunn am Herzen, es ist uns auch ein Anliegen, die vielfältige Tier- und Pflanzenwelt vor Ort zu schützen. Raum wird dafür das neue Mühlendorf bieten, welches mit dem besonderen Bildungsauftrag einhergeht, Biodiversität direkt vor der eigenen Haustür zu erleben.

Pflanzen im Park

Der Tierpark Hellabrunn besitzt eine große Bedeutung als Rückzugsraum für die heimische Flora in München und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag für die Luftqualität.

Der Tierpark Hellabrunn ist ein wichtiger Lebensraum für die heimische Flora in München und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag für die Luftqualität.

Bei einer Größe des Tierparks von 40 ha sind ca. 25 ha durch Bäume, Sträucher und Rasenflächen bedeckt. Dadurch ist der Tierpark Hellabrunn ein wichtiger Lebensraum für die heimische Flora in München und leistet zugleich einen wichtigen Beitrag für die Luftqualität.

Eingerahmt von der renaturierten  Isar, befindet sich der Tierpark im Landschaftsschutzgebiet der Isarauen und ist Teil des Fauna-Flora Habitats (FFH) Oberes Isartal.

Nachweislich wachsen hier insgesamt 407 Pflanzenarten, darunter 301 wildwachsende Gräser, Kräuter und Farne,sowie 60 Gehölzarten. Die tierparkeigene Gärtnerei kümmert sich um den Erhalt und die Pflege aller Pflanzen. Zudem gibt es eine ökologische Ausgleichsfläche im Tierpark. Im Gegensatz zu den angelegten Gärten und Anlagen wird dieser Bereich der freien Natur überlassen, sodass heimische Arten sich dort ansiedeln.

 

Artenschutz in Hellabrunn

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Heimische Tiere im Park

Als Teil des Umweltschutzes versteht der Tierpark auch den Schutz zahlreicher heimischer Tiere, die in dem etwa 40 ha großen Landschaftsschutzgebiet leben und zum Teil als gefährdet eingestuft werden.

Als Teil des Umweltschutzes versteht der Tierpark auch den Schutz zahlreicher heimischer Tiere, die in dem etwa 40 ha großen Landschaftsschutzgebiet leben und zum Teil als gefährdet eingestuft werden. Für den in Bayern vom Aussterben bedrohten Eisvogel haben Tierpfleger und Gärtner z.B. am Auer Mühlbach eigens eine Brutwand errichtet. Ungefähr 100 Jungvögel haben im Laufe von zehn Jahren das Licht der Welt erblickt. Mit großem Engagement wurde weiterhin 2012 nahe der Großvoliere ein Insektenhotel mit Trockenmauern, Teich und verschiedenen Böden gebaut und aufwändig bepflanzt.

 

Außerdem soll es zukünftig im Mühlendorf ein Fischbruthaus geben, welches im Speziellen heimische Fischarten züchtet und die Fische direkt in ihren natürlichen Lebensraum etwa in den Auer-Mühlbach oder die Isar, entlässt. Besucher können so den Auswilderungsprozess dieser Tierart begleiten.

Artenschutzprojekte

  • Frackträger in Gefahr

    Der Verein sphenisco kämpft für den Erhalt des Lebensraums der Humboldt-Pinguine an den Küsten Perus und Chiles.

  • Der Flug des Waldrapps

    Das Waldrappteam versucht wieder eine ziehende Population von Waldrappen in Deutschland zu etablieren.

  • Der weiße Jäger

    Polar bears international bemüht sich um die Erforschung und Erhaltung der Eisbären in der Arktis.

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